Zwerchfell

Wann hilft Atemtherapie?

Insbesondere dann, wenn Sie beeinträchtigt sind von

  • Atembeschwerden

  • Atemwegserkrankungen

  • Muskelverspannungen

  • Chronischen Schmerzen

  • Vegetativen Störungen wie
    Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten

  • Innerer Unruhe

  • Erschöpfungszuständen

  • Depressiven Verstimmungen

Die Bewegung des Zwerchfells spielt eine wichtige Rolle bei der Atmung: Durch das Zwerchfell verläuft der Vagus-Nerv. Er ist der wichtigste Nerv des Parasympathikus, der für Beruhigung und Entspannung im Körper sorgt. Bei der tiefen Zwerchfellatmung – auch Bauchatmung genannt – bewegt sich das Zwerchfell mit jedem Einatmen ein Paar Zentimeter nach unten im Bauchraum. Dadurch wird der Vagus-Nerv stimuliert. Diese Stimulation bewirkt im Gehirn eine Ausschüttung von Neurotransmittern, was eine Entspannung im ganzen Körper bewirkt. Gleichzeitig sorgt die Zwerchfell-Atmung in einer Art «innerer Massage» für die Stimulation der Bauchorgane.

 

Das Zwerchfell reagiert sensibel auf Überlastungen, Fehlhaltungen, Bewegungsmangel, Stress oder Verspannungen. Bei starker Belastung kann es nicht mehr frei schwingen, wodurch der Atem flach und hastig wird. So erhalten Gewebe und Organe zu wenig Sauerstoff, was zu gesundheitliche Probleme führen können. Eine bewusste Arbeit mit dem Atem kann diese Kettenreaktion durchbrechen.